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Crème frech: Sechs Stimmen und eine Portion Fantasie
Sechs Männer singen. Sie unterscheiden sich in Größe, Alter, Charakter, Temperament und Stimmlage. Und dennoch bilden diese sechs Herren aus den ostfriesischen Städten Esens, Wittmund und Aurich einen einheitlichen Klangkörper: Crème frech heißt dieses A-cappella-Ensemble, das nicht nur an der Nordsee zahlreiche Freunde besitzt. Der Erfolg des außergewöhnlichen Sextetts liegt in der Mischung aus Musikalität, Show und der spürbar eigenen Freude, ein sehr abwechslungsreiches Programm zu präsentieren. Brillante Arrangements, witzige Effekte und insbesondere der homogene Klangkörper von sechs Männerstimmen aller Tonlagen knüpfen an das Vorbild der Akteure an: die Comedian Harmonists. Allerdings zeigen sich die bühnenerfahrenen Akteure von Crème frech nicht nur in Frack, Kummerbund und Chapeau claque, sondern verstehen es, sich aus dem Requisitenkoffer schnell und fantasievoll für den nächsten Titel zu kostümieren. So singen die sechs Herren alte Lieder und aktuelle Pophits, einfühlsame Balladen und flotte Kinderlieder, mitreißende Spirituals und freche Ulklieder. Langsam und schnell. Zum Beispiel deutsch, englisch und französisch. Mit oder ohne Klavier- beziehungsweise Gitarrenbegleitung. Einmal Solo mit Background, dann wieder sechs volltonige Stimmen. Evergreens aus sieben Jahrzehnten. Ganz bewusst lässt sich Crème frech nicht festlegen. Crème frech kombiniert Chorgesang und Solostimmen mit einer herzerfrischenden wie gestenreichen Präsentation. Also etwas für Ohren, Augen und Lachmuskeln. Viele der vorgetragenen Ohrwürmer sind in einem selbst arrangierten Satz zu hören. Die sechs Stimmen von Crème frech gehören Peter Gier, Oliver Kiesé, Jens Ritter, Thomas Braje, Holger Adams und Detlef Kiesé.
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